Turnerschaft "Riemann von 1821"

e.V. Eutin

Radsport RTF

Ein Beitrag aus der Sportklingel 31

 

Am 3. Oktober 2015, ein herrlich sonniger Herbsttag, fand die Veranstaltung „Almabtrieb“ mit Start in Schwentinental/Raisdorf statt. Nach 150 km endete damit im Landesverband S-H die RTF-Saison. Also, die Rennräder werden überholt, gewartet und winterfest gemacht. Nun kommen die Crosser bzw. Mountainbikes zum Einsatz, um im Frühjahr nicht unfit die Saison zu beginnen. In diesem Jahr werden wir wieder in die Jahreswertung der Vereinsmeisterschaft auf Landesebene dabei sein, weil wir gerade die Mindestanzahl von 10 Fahrern erreichen. Diese Tatsache ist sehr stressig da niemand unter 25 Wertungspunkte erfahren darf. Hierzu gilt es den Breitensportkalender des BDR zu bemühen und die verschiedenen Wertungen zu absolvieren.

 

Besondere Highlights sind der Super-Cup und der Nord-Cup. Die Nord-Cup-Marathon-Serie sind Thomas, Fritz, Michel und Heinz gefahren. Hier müssen von 8 Touren mindestens 4 absolviert werden. Als Fahrer beim Marathon-Cup-Deutschland waren Michel, Fritz, Thomas, Detlef, Dieter und Heinz unterwegs. Bei dieser Serien-veranstaltung sind von 16 Touren mindestens 6 nachzuweisen, um das Auszeichnungstrikot zu erhalten. Als herausragende Veranstaltungen sind: Alb-Extrem in der schwäbischen Alb; Teilnehmer Detlef, Fritz, Thomas und Heinz, Sauerland-Extrem; Teilnehmer Detlef und Fritz, Alpen-Brevet und Arber-Marathon fuhr Detlef sowie der Bodensee-Marathon den Thomas abspulte, zu nennen. Das Bundesradsporttreffen quasi vor der „Haustür“ in Boltenhagen besuchten Michel, Thomas und Heinz.

 

Am 28. August fand die Vattenfall-Cyclassics statt. Die Radprofis starteten in Kiel und fuhren über Plön, Ascheberg, Segeberg und Kaltenkirchen nach Hamburg. Wir waren fast vollzählig mit 8 Fahrern dabei und fuhren zu diesem Zweck 160 km Eutin und zurück.

 

Durch Unterstützung von Wolfgang, Sascha, Jürgen und Bernd, die ebenfalls die erforderlichen Wertungen erreichten, gelingt uns die Teilnahme an der Vereinswertung auf Landesebene. Als hoffentlich einmaliges Erlebnis das Unglaubliche: am 2. September fuhren Gerald und Heinz das 200 km Brevet zum Priwall. Bei diesen Fahrten verpflegt man sich selbst, regelt die Stopps und muss die Streckenbewältigung durch Stempel verschiedener Orte belegen. In Zarrentin machten wir im örtlichen Eiscafé Pause und bestellten Getränke und eine Kleinigkeit zu essen. Für unsere Wasserflaschen bat ich um Leitungswasser. Die Chefin forderte pro Flasche 50 Cent. Als die Bedienung abrechnen wollte wies Gerald auf die Forderung der Chefin hin. Die Bedienung sagte wir sollten die Flaschen ohne Bezahlung am Handwaschbecken füllen. Also zahlte ich die Zeche und Gerald füllte die Flaschen. Als er zurückkam und wir gehen wollten trat die „Lokaleignerin“ in Aktion und forderte die angekündigte Summe. Wir wissen nicht wie teuer Leitungswasser in Zarrentin ist, sondern stattdessen, dass diese „liebenswerte“ Dame den Systemwechsel -Sozialismus/Kapitalismus- mit Bravur gemeistert hat.

 

Für unsere Abteilung endete mit der Veranstaltung Bungsberg-CTF am 8. November die Verpflichtungen und es folgen nur noch Schönwetterfahrten und die Mitgliedersuche, die schwierigste Aufgabe.

Heinz Schwechheimer

Bericht zur "Bungsberg - CTF die Zehnte"

08.11.2015

Am Tag vor der Veranstaltung wird es sehr spät, der letzte Kuchen ist aus dem Ofen, die Anfahrtsausschilderung ist erledigt und es fängt gemäß der Wettervorhersage an zu regnen und zu stürmen. Bleibt die Hoffnung und der Wunsch der Wetterfrosch möge Recht behalten und die CTF findet bei gutem Wetter statt.

In der Nacht deutet nichts darauf hin, dass es pünktlich zum Start sonnig und warm sein wird. Selbst Fahrer im „Sommeroutfit“ mussten nicht frösteln. Um 8 Uhr starten 13 Fahrer die 35 km-Schleife durch die Flur und Wälder Richtung Bosau, um über Malente zum Start in Eutin zu gelangen. Die anspruchsvolle Strecke wird in ca. 1,5 Stunden absolviert.

Um 10 Uhr starten dann alle Teilnehmer auf unterschiedlichen Routen auf den Bungsberg und zwar in Gruppen von 15 bis 20 Fahrern.

Der Bungsberg muss mindestens einmal, von den Marathon- und 66 km Fahrern zweimal überquert werden. Die Strecken sind besonders durch den starken Regen am Vorabend schwer und kräftezehrend.

Insgesamt nahmen 157 Fahrer teil. Das größte Feld von 82 Startern nahm die 66 km in Angriff. Selbst die Schnuppertour von 32 km hatte noch 32 Teilnehmer. 

Die Örtlichkeiten sowohl am Start/Ziel wie auch der Kontrollpunkt auf der höchsten schleswig-holsteinischen Erhebung sind für unsere Veranstaltung sehr geeignet und gepaart mit sonnigem, trockenem Wetter etwas Besonderes. Ohne Übertreibung kann das so gesehen werden, da die Rückmeldungen der Fahrer überwiegend positiv sind.

Die Voraussetzungen für solche Statements sind die Landschaft der Holsteinischen Schweiz, der Bungsberg selbst und die ausgefeilten Strecken durch den Kenner und Könner Gerald.

Gegen 16 Uhr war in den Wäldern um Eutin kein CTF Mountainbiker bzw. Crosser mehr unterwegs. Erfreulicherweise gab es nur einen Sturz, der eine ärztliche Behandlung nötig machte. Die Veranstaltung wäre ohne Unterstützung einiger Helfer anderer Vereine aus eigener Kraft unserer bescheidenen Radsportgruppe nicht zu schultern. 

Hierfür allen Akteuren besten Dank.

Heinz Schwechheimer

Ein kurzer Einblick in den Radtourensport!

 

Ein ganz normaler Radmarathontag beginnt öfter zwischen 4 und 5 Uhr, so z.B. in der Eifel  wo der Start um 6 Uhr erfolgte. Von uns sind dort Detlef, Thomas und Heinz über 220 km und 2500 Höhenmetern am 01. Mai gestartet. Bis Mittag war die Wetterlage nicht sonderlich einladend. Im Laufe des Tages erblickten wir dann sogar die Sonne und verspürten im Moseltal Richtung Koblenz den Gegenwind.

 

Für die Bremer Veranstaltung am 09. Mai hatten wir 5 Fahrer gemeldet. Leider konnte Detlef Weber aus familiären Gründen nicht dabei sein. Da wir – Dieter, Thomas, Michel und Verfasser – entgegen der geplanten Strecke in Hollenstedt losfuhren, ersparten wir uns und der Umwelt 200 km Autofahrt.

Wieder klingelte der Wecker an diesem Tag um 5 Uhr. Mit zwei Autos fuhren wir um 6 Uhr Richtung Bremen. Am Ortseingang von Hollenstedt trafen wir Radsportler aus anderen schleswig-holsteinischen Vereinen die ebenfalls am End- u. Wendepunkt der Tour die Fahrt aufnahmen. Leider fuhren sie um 8 Uhr ohne uns los, weil der Verfasser seine Radsportschuhe in Eutin vergaß. In Ermanglung einer brauchbareren Lösung entschied er sich, mit Straßenschuhen auf Rennradpedalen zu fahren.

Es ging nordwestlich nach Harsewinkel und im großen Bogen nach Heidenau im Südosten, wo wir dank eines Regenschauers nass ankamen. Via Sittensen fuhren wir dann nach Bremen zum Veranstaltungsort. In Sittensen war nach 60 km für mich die Qual auf einem geringen Druckpunkt fahren zu müssen nicht mehr zu ertragen, meine Füße waren gefühllos. Im erstbesten Fahrradladen ließ ich günstige Normalpedale montieren. Nun hatte ich die unangenehmen Fußprobleme gegen die Witze der Kollegen eingetauscht.

Weitere 65 km sollten bis Bremen noch von uns zurück zu legen sein. Wir fuhren über Hetzwege, vorbei an Rothenburg/Wümme, durch Ottenstein an Fischerhude und Worpswede vorbei und schließlich dem Verlauf der Wümme folgend zur Bremer Uni.

 

Nach einer erholsamen Pause und Erledigung von Formalitäten, Eintrag in den Wertungskarten machten wir uns auf den Rückweg. Nun war der Wind nicht mehr unser Gegner, sondern unser Helfer. Bei meistenteils Rückenwind umfuhren wir nördlich das Naturschutzgebiet Borgfeld und über Dannberg, Wilstedt und Oldendorf nach Zeven. Hier, bei Kilometer 180, machten wir Pause und genossen sowohl Kaffee wie Waffel mit Früchten und Eis, trotz der noch vor uns liegenden 40 km. Diese führte uns über Heeslingen, Boitzen Wangersen und Dohle südwestlich erneut nach Heidenau und schließlich die letzten 7km bis zu unserem Ausgangspunkt zurück.

Abgesehen vom weniger erfreulichen Regenteilstück war die Tour angenehm und trotz Anstrengung nicht die letzte dieser Art.

Ich hoffe der geneigte Leser kann sich ein Bild von der Tour machen. Solche Fahrten, besonders über kürzere Strecken, sollten als Anregung verstanden werden.

 

Heinz Schwechheimer

 

Bungsberg-CTF zum 10. Mal

 

Am 8. November 2015 findet unsere 10te Bungsberg-CTF statt.

Jedes Jahr wieder erklimmen wir bei dieser Country-Touren-Fahrt im Herzen der Holsteinischen Schweiz den Bungsberg (168 m über NN), Schleswig-Holsteins höchste Erhebung.

Die Streckenlängen sind 46, 66 und 100 km (3, 4 und 5 Wertungspunkte). Zusätzlich bieten wir eine Schnuppertour für Einsteiger und Jugendliche an.

Neu in diesem Jahr ist, dass die Veranstaltung als sogenannte OCTF durchgeführt wird. Das heißt, abweichend von den bisherigen Veranstaltungen wird diese CTF nicht durch Guides geführt. Dennoch nehmen streckenkundige Fahrer zu Sicherheit an der Veranstaltung teil.

Jeder Teilnehmer fährt also mit einem zur Verfügung gestellten GPS-Track individuell sein Tempo. Gruppenbildung ist erwünscht und notwendig, um Fahrern ohne GPS-Gerät die Teilnahme zu ermöglichen. Diese müssen sich selbst an den Mitfahrern oder Guides orientieren.

Die Schnupper-CTF ist eine geführte Tour. 

 

Um den Track zu erhalten, ist eine verbindliche Anmeldung und Startgeldüberweisung erforderlich.

Die Anmeldung erfolgt über: www.cycle-Regman.de 

 

Start der 100 km-Tour ist am 08.11.2015 um 08:00 Uhr. Alle anderen Strecken werden um 10:00 Uhr gestartet. Eine Anmeldung vor Ort ist ebenfalls möglich, allerdings ist am Start kein technischer (GPS) Service vorhanden.

 

Auch auf Facebook ist diese Veranstaltung vertreten: CTF-2015

 

 

Als Anreiz zum Mitmachen hier zwei Fotoimpressionen unserer RTF-ler

 

CTF: Stärkung auf dem Bungsberg

RTF-ler in der Schweiz: (v.l.: T. Born, H. Schwechheimer, D. Weber)

D. Weber & H. Schwechheimer in der Eifel